Bevor jemand
mitschaut.
Sie teilen Ihren Bildschirm. Hinter dem Fenster, das Sie zeigen wollten, liegt alles andere: der Chat mit dem Kollegen, die Kundenliste, die Mail vom Anwalt. Vorhang ist der Griff, den Sie vorher machen — ein Tastendruck, und der Bildschirm ist vorzeigbar.

Aufräumen dauert länger als eine Sekunde.
Vor einer Freigabe klickt man Fenster weg, sucht den Schreibtisch ab, denkt an die Benachrichtigungen — und übersieht eines. Vorhang macht daraus einen einzigen Griff, den Sie auch dann noch hinbekommen, wenn die Besprechung schon läuft.
- Ein Kurzbefehl schaltet hin und zurück — ⌃⌥⌘V, änderbar
- Das Menüleisten-Symbol zeigt jederzeit, ob der Vorhang zu ist
- Der Vorzustand wird festgehalten, bevor sich etwas ändert
- Beim Öffnen wird genau dieser Zustand wiederhergestellt
Sechs Handgriffe, einer davon Ihrer.
Sie stellen einmal ein, was passieren soll. Jede Aktion lässt sich einzeln abschalten, und jede ist umkehrbar.
Apps ausblenden
Die Apps aus Ihrem Profil verschwinden vom Bildschirm — sie laufen weiter, nichts wird beendet oder geschlossen. Wer vorher selbst etwas ausgeblendet hatte, findet es hinterher ausgeblendet.
Schreibtisch abdecken
Eine Fläche über den Symbolen und unter allen Fenstern. Keine Dateinamen, kein privates Hintergrundbild — und kein Neustart des Finders, der Ihre Fenster mitnehmen würde.
Hinweisrahmen
Ein dünner Rand an allen vier Bildschirmrändern, solange der Vorhang zu ist. Er ist klickdurchlässig und die wichtigste Funktion der App: Er verhindert, dass Sie das Teilen vergessen.
Mitteilungen stumm
Auf Wunsch löst Vorhang zwei Kurzbefehle aus, die Sie selbst anlegen — einen für den Fokus ein, einen für aus. Kein Popup mitten in der Demo.
Geschützte Apps
Einzelne Apps bleiben unten, auch wenn Sie versehentlich mit ⌘Tab hineinspringen. Eine Meldung bietet dann an, nur diese eine App zu zeigen — der Rest bleibt zu.
Freigabe erkennen
Vorhang kann selbst merken, wenn eine Konferenz-App eine Freigabe startet. Voreingestellt aus, löst erst nach zwei übereinstimmenden Prüfungen aus, immer mit «Rückgängig».
Nichts wird geschlossen.
Der einzige Weg, wie so eine App Schaden anrichtet: Sie blendet etwas aus und stellt es nicht zurück. Dagegen ist Vorhang von innen nach aussen gebaut.
- Der Vorzustand liegt auf der Platte, bevor die erste Aktion läuft
- Nach Absturz oder erzwungenem Beenden stellt der nächste Start alles zurück
- «Alles zurückstellen» im Menü räumt auch ohne gespeicherten Zustand auf
- Nach Ablauf der Testzeit lässt sich der Vorhang öffnen, nur nicht mehr schliessen
Ohne Netz, ohne Sonderrechte.
Vorhang wird ohne die Berechtigung für ausgehende Netzwerkverbindungen ausgeliefert und kann technisch keine Verbindung aufbauen. Kein Konto, keine Synchronisierung, keine Analyse- oder Absturzberichte. Bedienungshilfen und Bildschirmaufnahme verlangt die App nicht — Fensterinhalte und Fenstertitel liest sie deshalb gar nicht.
Was Vorhang nicht leistet.
Vorhang ist kein Fenstermanager und verschiebt nichts zwischen Schreibtischen. Fremde Menüleisten-Symbole kann er nicht ausblenden. Die automatische Erkennung einer Freigabe ist eine Heuristik und keine Zusicherung — es gibt unter macOS keine Schnittstelle, die eine Bildschirmaufnahme meldet. Verlassen sollten Sie sich auf den Kurzbefehl und den Hinweisrahmen.
Häufige Fragen.
Wie schalte ich den Vorhang?
Mit dem Kurzbefehl ⌃⌥⌘V oder über das Symbol in der Menüleiste. Derselbe Griff schaltet zurück. Der Kurzbefehl lässt sich in den Einstellungen ändern oder ganz abschalten.
Werden meine Apps beendet oder minimiert?
Weder noch. Vorhang blendet sie aus, wie es ⌘H tut: Die Fenster verschwinden, die App läuft weiter, nichts wird gespeichert oder geschlossen. Beim Öffnen des Vorhangs sind alle Fenster wieder da, wo sie waren.
Was passiert, wenn die App abstürzt, während der Vorhang zu ist?
Bevor Vorhang etwas verändert, schreibt er den Vorzustand auf die Platte. Findet er ihn beim nächsten Start noch vor, stellt er sofort alles zurück und sagt es Ihnen. Auch ein «kill» wird abgefangen. Im Menü liegt zusätzlich «Alles zurückstellen», das unabhängig von jedem gespeicherten Zustand alle laufenden Apps einblendet.
Braucht Vorhang Bedienungshilfen oder Bildschirmaufnahme?
Nein, keine von beiden. Alle Aktionen laufen über öffentliche Schnittstellen, die keine Sonderrechte verlangen. Fenstertitel liest Vorhang deshalb nicht — dafür wäre die Berechtigung zur Bildschirmaufnahme nötig, und die fordert die App bewusst nicht an.
Wie zuverlässig ist die automatische Erkennung?
Sie ist eine Heuristik: macOS meldet keiner App, dass eine andere den Bildschirm aufnimmt. Vorhang sucht deshalb nach den Fenstern, die Konferenz-Apps beim Start einer Freigabe anlegen. Die Merkmale stehen in einer Datei, die Sie selbst anpassen können, und die Erkennung ist voreingestellt aus. Der Kurzbefehl allein löst das Problem bereits zum grössten Teil.
Ändert Vorhang mein Hintergrundbild dauerhaft?
Nein. Das vorherige Bild wird je Bildschirm festgehalten und beim Öffnen wieder gesetzt. Wer lieber gar nichts an den Systemeinstellungen ändern möchte, nimmt statt des Bildwechsels die Abdeckung — die ist ein Fenster und verschwindet mit ihr.
Was kostet Vorhang?
Vierzehn Tage lang steht alles offen. Danach schaltet ein einmaliger Kauf die App dauerhaft frei, ohne Abo. Läuft der Testzeitraum ab, lässt sich der Vorhang nicht mehr schliessen — öffnen und zurückstellen aber immer.
Welche macOS-Version brauche ich?
macOS 14 Sonoma oder neuer, auf Apple Silicon und Intel.
Frage offen geblieben?
Schreiben Sie mir. Antwort in der Regel innert zwei Arbeitstagen. Hilfreich sind Ihre macOS-Version und, bei der Erkennung, um welche Konferenz-App es geht.
matt@matt-b.ch