Ist da noch
etwas drin?
Jemand zieht in der Vorschau ein schwarzes Rechteck über eine Stelle. Das Rechteck ist eine Annotation — der Text darunter liegt unverändert im Dokument und lässt sich mit Kopieren auslesen. Deckkraft zeigt Ihnen diesen Text, bevor Sie das Dokument aus der Hand geben.

Ein Rechteck ist keine Schwärzung.
Annotationen liegen über der Seite, nicht in ihr. Wer das Rechteck entfernt, den Text markiert oder die Suche benutzt, liest, was darunter steht. Dasselbe gilt für frühere Fassungen, Anhänge, Formularwerte und Metadaten — nichts davon erscheint in der Seitenansicht.
- Deckkraft liest die Stelle aus und zeigt sie im Klartext an
- Klick auf einen Befund springt zur Seite und markiert sie
- Gesamtaussage oben: «3 kritische Befunde» — nie «Dokument ist sauber»
- Prüfbericht als PDF mit Prüfzeitpunkt, SHA-256 und Prüfliste
Der Bericht ist für die Ablage in der Akte gedacht — er führt auch die Prüfungen auf, die nichts gefunden haben.
Was Deckkraft sucht.
Zwei davon arbeiten auf der Seite selbst, eine auf den Rohbytes der Datei, die übrigen im Dokumentkatalog — dort, wo keine Seitenansicht hinsieht.
Aufgesetzte Schwärzungen
Das schwarze Rechteck aus der Vorschau ist eine Annotation. Der Text darunter steht unverändert im Dokument.
Nicht dargestellter Text
Verdeckt durch eine gemalte Fläche, unsichtbar gesetzt oder in Hintergrundfarbe geschrieben.
Frühere Fassungen
Wer «Speichern» statt «Speichern unter» wählt, trägt den Stand vor der Schwärzung in derselben Datei weiter.
Eingebettete Dateien
Anhänge erscheinen in keiner Seitenansicht und überstehen jedes Schwärzen des Seiteninhalts.
Formularfelder
Die Werte stehen im Formularteil, nicht auf der Seite — auch bei unsichtbaren Feldern.
Ausgeblendete Ebenen
Ihr Inhalt wird sichtbar, sobald die Ebene eingeschaltet wird.
Seiten-Vorschaubilder
Werden nicht von jedem Programm erneuert und zeigen die Seite dann noch vor der Bearbeitung.
Kommentare und Notizen
Stehen in der Annotation, nicht auf der Seite, und bleiben deshalb erhalten.
Dokumentmetadaten
Autor, Titel, Betreff und Stichwörter erscheinen auf keiner Seite.
XMP mit Bearbeitungshistorie
Hält fest, wann mit welchem Programm am Dokument gearbeitet wurde.
Eingebettetes JavaScript
Läuft beim Öffnen und kann Namen oder Fallnummern enthalten.
Pfad der Ursprungsdatei
Verrät Benutzernamen, Ordnerstruktur oder einen Arbeitstitel.
Gelöscht, nicht überdeckt.
Findet Deckkraft etwas, lässt es sich beheben. Der betroffene Text wird aus dem Seiteninhalt entfernt und an seiner Stelle ein echtes Rechteck gezeichnet. Die Seite bleibt Text und durchsuchbar. Sie wählen selbst aus, was behoben wird.
- Die Originaldatei wird nie verändert — die Prüfsumme belegt es
- Die neue Fassung wird sofort erneut geprüft, das Ergebnis angezeigt
- Nur wo das Löschen nicht gelingt, wird diese eine Seite zum Bild
- Metadaten, Anhänge, JavaScript und frühere Fassungen fallen weg
Ohne Netz.
Deckkraft wird ohne die Berechtigung für ausgehende Netzwerkverbindungen ausgeliefert und kann technisch keine Verbindung aufbauen. Kein Konto, keine Synchronisierung, keine Analyse- oder Absturzberichte. Die Dokumente, die Sie prüfen, verlassen Ihren Mac nicht. Das lässt sich am Programm selbst nachprüfen.
Was Deckkraft nicht leistet.
Deckkraft findet die verbreiteten Fälle unvollständiger Schwärzung. Ein befundfreier Durchlauf ist keine Garantie und keine Sicherheitszusage. Nicht erkannt werden insbesondere in Rasterbilder eingebrannte Personendaten und Flächen, die ein Bild statt Text verdecken. Dieselbe Einschränkung steht in der App und in jedem Bericht.
Häufige Fragen.
Wie prüfe ich ein Dokument?
PDF ins Fenster ziehen oder über «Öffnen» wählen. Die Prüfung läuft sofort und ohne Knopfdruck. Ein Klick auf einen Befund springt zur Stelle und markiert sie.
Was bedeutet «Keine der geprüften Leckstellen gefunden»?
Genau das und nicht mehr: Die zwölf aufgeführten Prüfungen haben nichts gefunden. Deckkraft sagt nie, ein Dokument sei sauber, und gibt keine Sicherheitszusage. Der Bericht führt jede durchgeführte Prüfung einzeln auf, damit nachvollziehbar bleibt, worauf geprüft wurde.
In meinem eingescannten PDF findet Deckkraft nichts.
Ein Scan ohne Textebene enthält keinen auslesbaren Text — dort kann auch nichts unter einer Schwärzung hervorkommen. Eingebrannte Personendaten in Rasterbildern erkennt Deckkraft nicht; dafür bräuchte es Texterkennung, und die ist bewusst nicht eingebaut.
Was passiert beim Schwärzen genau?
Der betroffene Text wird aus dem Seiteninhalt gelöscht, nicht überdeckt, und an seiner Stelle wird ein echtes Rechteck gezeichnet. Die Seite bleibt Text und durchsuchbar. Nur wo das Löschen nicht gelingt, wird diese eine Seite in ein Bild gewandelt — was nötig war, steht hinterher im Ergebnis.
Bleibt meine Originaldatei unverändert?
Ja. Die bereinigte Fassung wird immer als neue Datei gesichert. Deckkraft vergleicht danach die Prüfsumme der Originaldatei und zeigt das Ergebnis an.
Was ist mit passwortgeschützten PDFs?
Deckkraft fragt nach dem Passwort und umgeht weder Verschlüsselung noch Berechtigungen. Verbietet ein Dokument das Kopieren von Text, steht das im Befundfenster — die Textextraktion kann dann unvollständig sein.
Was kostet Deckkraft?
Vierzehn Tage lang steht alles offen. Danach prüft Deckkraft weiterhin vollständig und zeigt jeden Befund mit Schweregrad und Stelle — verdeckt sind dann nur die gefundenen Textstellen im Klartext, gesperrt sind Bereinigen und Prüfbericht. Eine einmalige Freischaltung öffnet alles dauerhaft, ohne Abo.
Welche macOS-Version brauche ich?
macOS 14 Sonoma oder neuer, auf Apple Silicon und Intel.
Frage offen geblieben?
Schreiben Sie mir. Antwort in der Regel innert zwei Arbeitstagen. Hilfreich sind Ihre macOS-Version und, wenn möglich, welche Prüfung betroffen ist. Schicken Sie bitte keine vertraulichen Dokumente mit — eine Beschreibung genügt.
matt@matt-b.ch